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Deine Kurs-Landing-Page erstellen

Die Kurs-Landing-Page ist für deinen Erfolg auf unserer Plattform unverzichtbar. Hier kannst du deinen Kurs präsentieren und, sofern du den Text entsprechend formulierst, dafür sorgen, dass er von Suchmaschinen gefunden wird. Lass dich bei der Bearbeitung dieses Abschnitts immer von der Frage leiten, warum sich die Teilnehmer in deinen Kurs einschreiben sollten.

Diese Seite sehen potenzielle Teilnehmer zuerst, wenn sie nach relevanten Kursen suchen. Es ist ein bisschen wie beim Online-Shopping für ein Produkt. Du liest erst die Produktinfos, schaust dir die Bilder an und checkst, was andere Käufer von dem Produkt halten, bevor du dich zum Kauf entscheidest. Udemy-Teilnehmer machen es genauso. Sie entscheiden sich erst für einen Kurs, nachdem sie anhand der Informationen auf der Kurs-Landing-Page herausgefunden haben, ob der Kurs ihren Vorstellungen entspricht.

Faktoren, die die Entscheidungsfindung der Teilnehmer positiv beeinflussen

Die Teilnehmer entscheiden sich anhand von drei Faktoren für die Einschreibung in einen Kurs:

  1. Inhalt der Kurs-Landing-Page
  2. Kurspreis und Rabatt
  3. „Social Proof“ (Anzahl der Einschreibungen und Bewertungen)

Wir konzentrieren uns jetzt auf den ersten Punkt und geben dir Tipps, wie du deine Kurs-Landing-Page so einrichten kannst, dass sie genau die richtige Zielgruppe anspricht. Das Ziel ist es, den Teilnehmern das Gefühl zu vermitteln, dass sie genau das lernen, was sie suchen, dass dein Kurs interessant ist, Spaß macht und seinen Preis wert ist.

Profi-Tipps

  • Sei ehrlich. Wenn du einen falschen Eindruck von deinem Kurs vermittelst, sind die Teilnehmer höchstwahrscheinlich unzufrieden mit deinem Kurs, geben schlechte Bewertungen und verlangen eine Erstattung.
  • Überlege, welche Suchbegriffe die Teilnehmer verwenden könnten, um im Internet nach deinem Kurs zu suchen, und baue diese Begriffe in den Text deiner Landing-Page ein.
  • Sprich die Teilnehmer direkt an (verwende „du“ oder „Sie“, nicht „die Teilnehmer“).
  • Gib dich freundlich und offen. Formuliere natürlich, informativ und konkret.
  • Benutze nicht zu viele Fachbegriffe, das könnte neue Teilnehmer verwirren oder abschrecken.
  • Achte auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik.

Mach deinen Kurs einzigartig

Das erreichst du am besten, indem du jeden Kurs individuell gestaltest und ihm deinen persönlichen Stempel aufdrückst. Erstelle für jeden Kurs, den du veröffentlichst, neuen Content. Es bietet sich zwar an, Textpassagen oder Statistiken zur Untermauerung wichtiger Punkte mehrmals zu verwenden, das kann aber dazu führen, dass deine Kurse in den Suchergebnissen nach unten rutschen. Wenn du zum Beispiel zehn ähnliche Kurs-Landing-Pages hast, wählt die Suchmaschine nur eine davon aus und weist den anderen eine geringere Priorität zu. Das kann auch passieren, wenn du Textteile von deiner eigenen Website oder aus Marketingmaterialien in deine Kurs-Landing-Page übernimmst. Formuliere die Texte lieber neu, statt ganze Passagen mehrfach zu verwenden. Solche Wiederholungen in mehreren Kursen können auch die potenziellen Teilnehmer verwirren, weil sie nicht klar erkennen können, worin sich die Kurse eigentlich unterscheiden.

Deine Kurs-Landing-Page erstellen

Die meisten Bestandteile der Kurs-Landing-Page ergeben sich aus der Kurserstellung während der Veröffentlichungsphase. 

  • Kurstitel

    Der Kurstitel ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Kaufentscheidung für einen Kurs. Füge Keywords in den Kurstitel ein, von denen du denkst, dass viele Teilnehmer danach suchen werden. Formuliere ihn knapp, präzise und konkret und achte darauf, dass er höchstens 60 Zeichen enthält.

  • Kursuntertitel

    Ein aussagekräftiger Untertitel gibt einen kurzen Überblick darüber, was im Kurs behandelt wird, und weckt die richtigen Erwartungen. Achte darauf, dass er höchstens 120 Zeichen enthält. Nenne darin 3–4 der wichtigsten Bereiche, die in deinem Kurs behandelt werden, und baue relevante Keywords ein. Welche Anforderungen erfüllt werden müssen, findest du in unseren Qualitätsstandards für Titel und Untertitel.

  • Beschreibung

    Die Kursbeschreibung muss als absolutes Minimum 200 Wörter enthalten, wir empfehlen aber eine Länge von mindestens 1000 Wörtern oder idealerweise zwischen 1200 und 1700 Wörtern. Formuliere sie individuell und zeige, worin der besondere Wert deines Kurses liegt und was ihn von anderen unterscheidet. Übernimm nicht einfach nur Textteile aus anderen Kursen oder wiederhole auch keine Informationen, die an anderen Stellen deiner Kurs-Landing-Page genannt werden. Versetze dich bei der Formulierung der Kursbeschreibung in die Lage deiner Zielgruppe und überlege, welche Fragen die Teilnehmer haben könnten, bevor sie sich in einen Kurs einschreiben:

    • Wie hilft ihnen dieser Kurs dabei, beruflich oder im Privatleben weiterzukommen?
    • Welches Problem, Thema oder Bedürfnis wird in deinem Kurs behandelt? Hier findest du weitere Informationen über unsere Qualitätsstandards für die Kursbeschreibung.
  • Grundlegende Infos

    In diesen Feldern wird dein Kurs kategorisiert, damit die Teilnehmer ihn später leicht finden.

    • Wähle die Kurssprache und das Level des Kurses aus.
    • Gib bei Kategorie und Unterkategorie die Kategorie an, die am ehesten auf deinen Kurs zutrifft. Ein Kurs mit dem Titel „SEO-Komplettkurs“ gehört zum Beispiel in die Kategorie „Suchmaschinenoptimierung“, nicht „Digitales Marketing“. Sieh dir alle Optionen an, da es je nach Kategorie unterschiedliche Unterkategorien gibt. Die Unterkategorie sorgt dafür, dass dein Kurs Nutzern, die Interesse an diesem Thema haben, beim Stöbern im Kurskatalog, bei der Suche, in Empfehlungen, E-Mails, Promoaktionen usw. angezeigt wird. Schau dir vor der Festlegung am besten genauer an, wie ähnliche Kurse kategorisiert sind, damit eine gewisse Einheitlichkeit gewahrt wird und die Teilnehmer relevante Kurse einfacher finden können. 
    • Wähle im Feld „Was wird in deinem Kurs hauptsächlich unterrichtet?“ einen Begriff aus, der das Thema deines Kurses umfassend beschreibt, ohne zu breit gefasst zu sein. Das Hauptthema wird für gewöhnlich auch im Kurstitel genannt. Ein Beispiel: Für den „Tennis-Komplettkurs“ sollte „Tennis“ als Thema ausgewählt werden. „Sport“ ist zwar umfassend, aber zu allgemein, und „Tennis-Aufschlag“ ist wiederum zu spezifisch und nicht umfassend genug. Hier wird erklärt, wie du Themen zu deinem Kurs hinzufügst.
    • Die richtige Kategorisierung deines Kurses und das Hauptthema sind sehr wichtig, damit die Teilnehmer deinen Kurs gut finden können. Udemy behält sich das Recht vor, die Kategorisierung jederzeit zu ändern. Dies kann sowohl einen einzelnen Kurs betreffen (wenn dieser Kurs falsch kategorisiert wurde) als auch ganze Gruppen von Kursen, wenn Themen oder Kategorien geändert bzw. aktualisiert werden (wenn z. B. ein neues Thema oder eine neue Kategorie eingerichtet wird).
  • Kursbild

    Dein Kursbild sollte ausdrucksstark und ein echter Eyecatcher sein und einen klaren Bezug zu deinem Kurs und/oder deiner Marke haben. Es wird überall bei Udemy, in Werbeanzeigen und in E-Mails verwendet, es gutes Kursbild lohnt sich also unbedingt. Das Bild muss unseren Qualitätsrichtlinien für Kursbilder entsprechen. Lies sie dir bitte durch, denn es kann von denen anderer Streaming-Dienste und Online-Lernplattformen abweichen. Beachte unbedingt, dass die Verwendung von Bildern oder Logos einer Drittpartei ohne deren Erlaubnis eine Urheberrechtsverletzung darstellt, die im Ernstfall rechtliche Konsequenzen haben kann.

  • Promovideo erstellen

    Erstelle ein kurzes Promovideo für deinen Kurs (idealerweise unter 2 Minuten), damit Interessenten sich einen ersten Eindruck von deinem Kurs verschaffen können.  Dieses Promovideo kannst du auch als Marketing-Tool verwenden und auf anderen Websites (z. B. YouTube oder LinkedIn) posten, um mehr Traffic für deinen Udemy-Kurs zu generieren. Achte darauf, dass das Kursvorschauvideo standardmäßig als Vorschau angezeigt wird. Weitere Infos findest du in unserer Anleitung zur Erstellung eines Promovideos.

  • Dozentenprofil

    Die Dozentenbiografie ist ein weiterer wichtiger Aspekt, wenn Interessenten mehrere Kurse miteinander vergleichen. Sie wollen mehr über dich erfahren und abschätzen, ob du ein vertrauenswürdiger und kompetenter Dozent für dieses Thema bist. Deine Dozentenbiografie sollte Folgendes vermitteln:

    • Glaubwürdigkeit Die Teilnehmer müssen sehen, dass sie dir vertrauen können. Stelle heraus, was dich zum Experten in deinem Bereich macht.
    • Einfühlungsvermögen Bringe immer wieder Beispiele dafür an, wie du die Konzepte, die du jetzt vermittelst, selbst gelernt hast. So zeigst du den Teilnehmern, dass du dich in ihre Lage versetzen kannst und dass sie es schaffen können. 
    • Begeisterung Keiner mag langweilige Dozenten. Lass die Teilnehmer spüren, dass du für dein Thema brennst.
    • Persönlichkeit Schreibe ruhig auch etwas über dein privates Leben, vielleicht ein paar Fun Facts, deine Interessen oder Hobbys, dein Lebensmotto oder warum du Udemy-Dozent geworden bist.
      • Und füge Links zu deinen Social-Media-Accounts ein. So erfahren die Teilnehmer mehr über deinen Hintergrund und du kannst dir ein Stammpublikum aufbauen.
      • Außerdem musst du ein Bild von dir hinzufügen.
      • Hier erfährst du mehr über die Anforderungen und Qualitätsstandards für deine Dozentenbiografie.

Weitere Abschnitte deiner Kurs-Landing-Page

Auf deiner Kurs-Landing-Page gibt es noch ein paar weitere Abschnitte, die wir schon im Rahmen der Kursplanung behandelt haben und auf die du noch mal einen Blick werfen solltest. Schau dir diese Abschnitte im Kurserstellungstool unter Zielgruppe an und checke, ob die Informationen korrekt sind und einen realistischen Eindruck von deinem Kurs vermitteln.

  • Das wirst du lernen Der Text, den du unter der Frage „Was werden die Teilnehmer in deinem Kurs lernen?“ eingibst, gehört zu den ersten Dingen, die potenzielle Teilnehmer auf deiner Kurs-Landing-Page im Abschnitt „Das wirst du lernen“ sehen. Checke noch einmal, ob die angegebenen Lernziele wirklich dem im Kurs vermittelten Stoff entsprechen. Falls nicht, überarbeite sie. Die Kursziele müssen messbar sein und Interessenten müssen daran klar erkennen können, ob sich der Kurs für sie eignet.
  • Anforderungen Hier solltest du alle Anforderungen oder Voraussetzungen angeben, die die Teilnehmer mitbringen müssen, um deinen Kurs erfolgreich zu belegen.
  • Für wen eignet sich dieser Kurs Hier kannst du auf das zurückgreifen, was du im Abschnitt Deine Zielgruppe definieren erarbeitet hast. Beschreibe, an welche Zielgruppe (bestimmte Menschen, Rollen oder Persönlichkeiten) sich dein Kurs richtet. 

10-minütiges Vorschauvideo auswählen

Gib deinen potenziellen Teilnehmern einen kleinen Ausblick darauf, was sie in deinem Kurs alles erwartet. Du musst mindestens 10 Minuten an Lektionsmaterial auswählen, das sich die Teilnehmer kostenlos anschauen können. Nimm dafür deine Lieblingslektionen oder die Lektionen, die deiner Meinung nach den Kurs am besten repräsentieren und Interessenten dazu motivieren, sich in den Kurs einschreiben. Gehe hierfür im Kurserstellungstool zu „Kursplan“ und aktiviere bei den entsprechenden Videolektionen die Option „Kostenlose Vorschau“.   Alles klar? Dann erfährst du als Nächstes, wie du deine Kurs-Landing-Page optimierst, um die Suchergebnisse für deinen Kurs zu verbessern.

Bist du startklar zur Erstellung deines Kurses? Na dann los!

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