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Dozentenprofil: Timothy Meixner

 

 

Name: Timothy Meixner

Wohnort: Stuttgart

Fachliche Schwerpunkte: iOS Entwicklung, App Marketing & Social Media Marketing

 

 

 

Welche Kurse unterrichtest du?

Seit wann bist du Udemy-Dozent?

Seit Mai 2015.

Wie hast du zu Udemy gefunden und was hat dich dazu bewegt einen Kurs zu erstellen?

Ich hatte schon einige Erfahrungen im Bereich der Online-Weiterbildung gesammelt auf Seiten wie Codecademy und wollte mich über Themen wie SEO & Spieleentwicklung informieren, welche auf dieser Plattform nicht angeboten wurden. Also bin ich dann über Google auf Udemy gestoßen und war sofort begeistert.

Was gefällt dir an Udemy am besten?

Ganz klar die Vielfalt der Kurse. Man kann alles mögliche lernen zu einem extrem guten Preis, egal ob man Marketing, Programmieren oder eine Sprache lernen möchte, ist man bei Udemy immer gut aufgehoben.

Wie entscheidest du dich für ein Thema für einen neuen Kurs?

Da Johannes Ruof und ich unsere Kurse immer als Team zusammen gestalten findet als erstes immer eine Art Brainstorming-Meeting statt. Während dieser Besprechung geben wir dann beide unsere Vorschläge zu neuen Kursthemen ab und einigen uns dann meist auch recht schnell auf ein Thema. Besonders hilfreich ist natürlich, dass wir Dozenten auf Udemy im Instructor Dashboard die Möglichkeit haben durch die Insights-Funktion schon ein bisschen vorzufühlen, ob es für das Thema überhaupt potentielle Studenten gibt und wie groß das Interesse ist.

Welche Audio- und Video-Ausrüstung benutzt du für die Kurserstellung?

Wir benutzen für Talking Head Videos eine Nikon DSLR. Screen Recordings machen wir mit Camtasia und die Post Production in Final Cut Pro X. Für Audio haben wir je nach Situation mehrere Optionen. Im regelmäßigen Gebrauch sind ein MXL 990 Mikrofon und ein Audio Technica Lavalier in Kombination mit einem simplen M-Audio Interface.

Was sind deiner Meinung nach die drei wichtigsten Aspekte eines Udemy-Kurses, der Kursteilnehmern eine ausgezeichnete Lernerfahrung bietet?

Zunächst einmal die Qualität des Kurses, also Audio- und Videoqualität. Es ist beispielsweise unglaublich frustrierend wenn man einen Programmierkurs belegt und der Dozent es nicht hinbekommt, den Code in einer angemessenen Schriftgröße darzustellen. Deshalb sollte man als Dozent immer die Funktion der Kursvorschau benutzen, um wirklich beurteilen zu können, wie ein Video für die Studenten dann letztendlich aussieht.

Als nächstes würde ich sagen ist eine deutliche Struktur im Lehrplan. Man sollte einen klaren roten Faden erkennen können, der sich von der ersten bis zur letzten Lektion durch den ganzen Kurs zieht. Ist dies nicht der Fall, fühlt man sich als Student oft etwas verloren, da man die Gedankensprünge des Dozenten nicht immer nachvollziehen kann.

Als drittes würde ich sagen, dass Aufgaben ein ziemlich gutes Mittel sind, um die Lernerfahrung für die Studenten zu verbessern, da sie durch Fragen zu den Lektionen das Gelernte eben noch einmal wiederholen müssen und das Wissen sich dadurch natürlich mehr festigt.

Bei Udemy können Dozenten von einem Umsatzanteil von 97% profitieren, wenn sie ihre Kurse selber vermarkten. Hast du gute Tipps für die Selbstvermarktung?

Eine eigene Webpräsenz zu haben ist mittlerweile unerlässlich. Man sollte außerdem regelmäßig Artikel zum Thema der Kurse veröffentlichen, das kann auf Medium sein oder auf einem eigenen Blog. Außerdem ist Youtube natürlich ein extrem nützliches Werkzeug, um Studenten für seine Kurse zu begeistern, da man dort beispielsweise eine leicht abgewandelte Variante als Sneak Peek anbieten kann und dann die Leute von Youtube, mit einem Coupon Code, auf Udemy schicken.

Wie sehen deine Zukunftspläne aus? Welche Themen würdest du gerne als Nächstes in Angriff nehmen?

Zusammen mit Johannes veröffentliche ich als nächstes einen Kurs der eine Einführung in Informatik für “Nicht-Informatiker” sein wird. Also Menschen die keinerlei Programmiererfahrung haben, sich für das Thema aber interessieren und gerne die Grundlagen verstehen würden. Danach ist dann ein umfangreicher Kurs zum Thema App Marketing geplant, welcher von App Store Optimization über Social Media Marketing und Distributionskanäle alles behandeln wird, das man als Developer braucht, um seine Apps für den Markt zu optimieren.

Wo gibt es bei Udemy Verbesserungspotenzial, um Dozenten noch besser zu unterstützen?

Ich denke das Thema Bewertungen wurde schon oft genannt, wenn es um Verbesserungspotential geht, aber da wird ja jetzt das neue Modell mit den vorgeschlagenen Hashtags getestet und man wird sehen, ob das Problem der kommentarlosen Bewertungen dadurch etwas gelöst werden kann. Ansonsten hätte ich gerne die Möglichkeit unseren Kursteilnehmern Umfragen stellen zu können, da dies bisher nur über externe Tools wie Google Docs möglich ist und ich der Meinung bin, dass dies doch einige Leute abschreckt und dies vermutlich nicht der Fall wäre, wenn sie auf Udemy direkt abstimmen könnten. So etwas wäre extrem nützlich wenn es beispielsweise darum geht, einen Kurs noch um ein paar Lektionen oder ein Thema zu erweitern.

Dozenten sind oftmals auch zeitgleich Kursteilnehmer in anderen Kursen. Was ist dein persönlicher Lieblingskurs auf Udemy?

Eindeutig der Swift 4 Kurs von Johannes, an dem ich ebenfalls mitgearbeitet habe. Das ist jetzt auch nicht so eingebildet gemeint, wie es vielleicht klingt, da der Großteil des Kurses von ihm unterrichtet wird.  Und ich muss ehrlich sagen, dass ich bisher keinen Grundlagen Kurs gesehen habe, welcher das Thema der iOS Entwicklung ansatzweise so detailliert behandelt.

Welche Ratschläge würdest du einem neuen Udemy-Dozenten mit auf den Weg geben?

  1. Qualität geht über Quantität. Ein längerer und umfangreicher Kurs ist viel mehr wert als 3-4 kleine Kurse. Eure Studenten werden es euch danken. Bei eurer nächsten Veröffentlichung werden sie dann genau wissen, welche Qualität sie erwartet. Das führt dazu, dass ihr euch eine loyale Basis aufbaut, anstatt jede Menge Studenten zu haben, die sich zwar einen eurer Kurse geholt haben, aber in der Zukunft auf keine promotional announcements reagieren.
  2. Bleibt ehrlich und versucht nicht falsche Versprechungen zu machen. Man sollte kein Thema unterrichten, in dem man sich nicht wirklich gut genug auskennt, um auch etwaige Fragen souverän beantworten zu können.
  3. Bleibt am Ball und investiert in euch selbst. Jedem Anfänger kann ich nur raten erstmal einen kürzeren Kurs zu veröffentlichen, bevor man zwei Monate an einem 20 Stunden Kurs arbeitet. Fehler sind unvermeidlich und es ist viel weniger frustrierend wenn man sie in einem einstündigen Kurs macht, als wenn man einen 20 Stunden Kurs veröffentlicht und dann merkt, dass die Qualität zwei Monate nach Veröffentlichung den eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht wird.

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