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Entscheidende Grundbausteine: So erstellen Sie ein Skript für Ihre Einführung

Mit 3 Schritten zur erfolgreichen Erstellung Ihrer Einführung

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben einen Kursteilnehmer gewonnen! Leider bedeutet das aber nicht automatisch, dass dieser Teilnehmer mit Interesse dabei bleibt und den Kurs auch abschließt. Ihre Einführung ist daher einer der wichtigsten Grundbausteine die Aufmerksamkeit Ihrer Teilnehmer zu erregen aber vor allem aber auch zu halten! Dies gilt nicht nur für Neu-Dozenten, sondern sollte auch als wichtiges Tool für bestehende Kurse angewendet werden – Es ist nie zu spät Ihre Einführung zu aktualisieren oder komplett neu zu gestalten.

Ganz egal ob Sie gerade die Einführung für Ihren allerersten Kurs erstellen, oder einen Ihrer früheren Kurse neu bearbeiten, mit den unten aufgelisteten Tipps können Sie sicher stellen, dass Ihre Kursteilnehmer eine ausgezeichnete Lernerfahrung aus Ihrem Kurs davontragen. Am Ende des Artikels finden Sie konkrete Schritte um Ihr eigenes Beispielskript zu erstellen, und dieses mit der Dozenten-Community zu teilen um somit Feedback zu sammeln.

Schritt 1: Verstehen Sie was Kursteilnehmern wichtig ist

Versetzen Sie sich in die Rolle Ihrer Kursteilnehmer. Wenn Sie schon einmal einen Kurs belegt haben, fällt es Ihnen sicherlich recht einfach sich vorzustellen welche Fragen für Kursteilnehmer aufkommen bevor diese mit einem Kurs beginnen:

  • Ist dies der richtige Kurs für mich?
  • Beinhaltet der Kurs alle für mich wichtigen Elemente?
  • Passt der Dozent zu mir?
  • Werde ich mich langweilen?

Selbst wenn sie bereits ein Werbe-Video erstellt haben, erwähnen Sie diese Bedenken idealerweise noch einmal in Ihrer Einführung und am besten auch in dieser Reihenfolge. In den folgenden beiden Schritten umfassen wir, wie Sie diese Bedenken am besten ansprechen und Ihre Einführung erfolgreich anfertigen.

Schritt 2: Antworten Sie auf alle Bedenken

Nun da Ihnen die Fragen und Bedenken, die für Ihre Kursteilnehmer nach der Anmeldung aufkommen, bekannt sind, lassen Sie uns darüber nachdenken wie Sie diese Bedenken am besten ansprechen.

Erste Frage: Ist dies der richtige Kurs für mich?

Wie können Ihre Kursteilnehmer wissen, dass Ihr Kurs der Richtige ist? Als Dozent sollten Sie Ihren Kursteilnehmern versichern, dass sie mit der Anmeldung zu Ihrem Kurs die richtige Wahl getroffen haben. Vervollständigen Sie dazu den Satz: “Dieser Kurs wurde für…entworfen.” Am besten denken Sie dabei an Ihren Wunschteilnehmer, den Sie sich vorgestellt haben als Sie Ihren Kurs erstellt haben. Ihre Einführung ist der perfekte Zeitpunkt diesen idealen Kursteilnehmer noch einmal ganz genau zu beschreiben.

Zweite Frage: Beinhaltet der Kurs alle für mich wichtigen Elemente?

In der Regel haben Ihre Kursteilnehmer begrenztes Wissen was Ihr Fachgebiet angeht und setzen daher auf Sie zu veranschaulichen was gelernt werden soll. Kursteilnehmer benötigen eine plausible Erklärung inwiefern Ihr Kursmaterial ihnen dabei helfen wird ihre Ziele zu verwirklichen. Sie müssen dazu zwar nicht wie ein Anwalt plädieren (außer natürlich Sie unterrichten einen Kurs in Jura), aber Sie sollten dennoch klar artikulieren wie genau Ihre Abschnitte und Lektionen die Kenntnisse und Fähigkeiten, die sich Ihre Kursteilnehmer daraus erhoffen, abdecken werden.

Um dies in Ihrer Einführung zu erreichen, beschreiben Sie Ihre Kursziele und erläutern Sie inwiefern der Kurs die Gesamtziele Ihrer Teilnehmer einbindet und berücksichtigt. Zusätzlich ist eine kurze Übersicht oder ein Durchgang des Lehrplans hilfreich um zu veranschaulichen, dass der erwünschte Unterrichtsstoff auch abgedeckt wird. Sie sollten sich dabei auf die wichtigsten Dinge konzentrieren die Kursteilnehmer in Ihrem Kurs tun werden und inwiefern das Gelernte sie bereichern wird.

Dritte Frage: Passt der Dozent zu mir?

Kursteilnehmer müssen wissen, dass sie Ihnen vertrauen können. Denn wenn die Vertrauensbasis nicht vorhanden ist, ist es schwer einen positive Lernbezug aufzubauen. Dies bedeutet natürlich nicht, dass Sie Ihre gesamte Lebensgeschichte erzählen oder sämtliche Qualifikationen die auf Ihrem Lebenslauf zu finden sind, vortragen müssen. Anstatt zu begründen warum Ihre Kursteilnehmer auf Sie hören sollten, zeigen Sie, dass Sie den Teilnehmern zuhören.

Ihre Einführung dient hervorragend dazu, zu demonstrieren, dass Sie Ihre Kursteilnehmer und deren Wünsche und Frust verstehen. Bauen Sie keine Barrieren zwischen sich und den Kursteilnehmern auf indem Sie konstant Ihre Erfolge hervorheben und sich somit von den Kursteilnehmern abgrenzen, sondern zeigen Sie den Kursteilnehmern, wie Sie sich mit den Konzepten die sie heute beherrschen als Lernender auseinandergesetzt haben und dass Sie wissen wie Sie das Thema am effektivsten weitergeben. Dies verschafft Ihnen die nötige Glaubwürdigkeit.

Dazu muss nicht unbedingt ein ernster Ton angestimmt werden, es kann ruhig auch lustig und locker zugehen. Wichtig ist einfach nur, dass der Bezug hergestellt wird.

Vierte Frage: Werde ich mich langweilen?

Sind wir doch mal ehrlich, manchmal kann Lernen langweilig sein. Das braucht es aber nicht! Und hier kommen Sie ins Spiel!

Nachdem Sie die 3 oben genannten Fragen angesprochen haben ist es an der Zeit Ihre Kursteilnehmer zu inspirieren und Ihren Enthusiasmus als Dozent zu demonstrieren. Sie müssen hierzu keine große Vorstellung inszenieren oder den großen Zampano spielen, aber Sie sollten, dennoch eine gewisse Begeisterung für die Sache an den Tag legen. Teilen Sie die Freude die Sie für Ihr Kursthema empfinden mit Ihren Teilnehmern. Wenn Sie etwas kritisch gegenüber stehen, drücken Sie Ihre Neugier aus und wenn Sie einen bestimmten Aspekt besonders bemerkenswert finden, dann erklären Sie warum. Zuletzt, denken Sie an diese besonders wichtige Tatsache:

Wenn Sie Spaß am Unterrichten haben, sind auch Ihre Kursteilnehmer mit mehr Begeisterung bei der Sache.

Also haben Sie einfach Spaß und Ihre Kursteilnehmer werden es Ihnen gleich tun!

Schritt 3: Verfassen Sie ihr Skript

Mittlerweile wissen Sie bereits wie wichtig Ihre Einführung ist. Und obwohl Sie nicht monoton von einem Skript lesen sollten, ist es dennoch wichtig, dass Sie ein Skript schreiben um damit sicherzustellen dass Sie alle oben genannten Punkte adressieren. Die Erstellung eines Skripts vermittelt Ihnen auch eine guten zeitlichen Überblick. Verbringen Sie zu viel Zeit damit Glaubwürdigkeit zu schaffen? Nicht genug Zeit damit zu erläutern was der Kurs beinhaltet? Mit der Verfassung eines Skripts versichern Sie, dass Sie sämtliche oben genannten Schlüsselfragen abdecken und zeitgleich dient das Skript auch dazu Sie selbst daran zu erinnern was sie auf die Beine gestellt haben!

Das Skript ist außerdem wichtig weil Sie idealerweise für die Einführung auch vor die Kamera treten. Dies ist ein sehr wichtiger Punkt, denn um Glaubwürdigkeit und Vertrauen aufzubauen sollten die Kursteilnehmer wissen mit wem sie es zu tun haben und ein Video verschafft diese Verbindung auf die persönlichste Art und Weise. Sie sind das Aushängeschild für Ihren Kurs, also zeigen Sie Ihren Teilnehmern wer dahinter steckt! Sind Sie bereit loszulegen?

Sie sind dran: Erstellen Sie eine erstklassige Einführung!

Schritt 1: Schreiben Sie ihr Skript. Folgen Sie dazu den oben genannten Schritten und benutzen Sie unsere Einführungs-Vorlage um Ihre Lektion zu entwerfen.

Schritt 2: Teilen Sie Ihr Skript im Udemy Studio oder im Diskussionsbereich des Anleitungskurses um Community Feedback zu erhalten.

Schritt 3: Filmen Sie Ihre Einführung und zeigen Sie was Sie gelernt haben. Nehmen Sie Ihre Einführung auf (Übung macht den Meister) und reichen Sie diese als Testvideo dem Udemy Bewertungsteam ein um somit hilfreiches Feedback zu erhalten.

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