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Kursgliederung

Gib deinem Kurs eine klare Struktur. Arbeite ausgehend von deinen Kurszielen die einzelnen Abschnitte und Lektionen des Kurses, die behandelten Themen und die Art und Weise aus, auf die du die Inhalte vermitteln willst. Grundsätzlich sollte jede Fähigkeit, die du unterrichtest, in einem separaten Abschnitt behandelt werden. Überlege beim Ausarbeiten der Gliederung, welches Format die einzelnen Lektionen später haben sollen. Für die Erstellung der Kursgliederung gibt es verschiedene Möglichkeiten Du kannst dir zum Beispiel die Google Tabellen-Version oder die Google Docs-Version der Gliederungsvorlage herunterladen, eine Kopie davon erstellen und schon kannst du loslegen.

Wir haben verschiedene Infomaterialien erstellt, um dir den Einstieg zu erleichtern. Du kannst dieses Thema auf zwei Wegen durcharbeiten: unseren Videokurs ansehen oder den Artikel durchlesen. (Beides geht natürlich auch!)

Option 1: Schreib dich in unseren offiziellen Udemy Insights-Kurs ein: Create Your Course Outline (Erstellen der Kursgliederung)

In diesem offiziellen Kurs von Udemy (auf Englisch, deutsche Untertitel verfügbar) arbeitest du an einem Projekt – und zwar an deiner eigenen Kursgliederung! Wir unterstützten dich beim Erstellen einer professionellen Gliederung, die dann als solide Grundlage für die weiteren Phasen der Kurserstellung dient. Dieser wichtige erste Schritt wird von einem Udemy-Dozenten begleitet, der dir im gesamten Kurs zur Seite steht und von seinen eigenen Erfahrungen mit der Zusammenarbeit mit Kurserstellungsspezialisten berichtet.

Option 2: Lies weiter
Arbeite die folgenden Schritte durch, in denen wir alle wichtigen Basisthemen zur Kurserstellung durchgehen. Wir haben Informationen und Vorlagen zusammengestellt, um dir den Einstieg zu erleichtern.


GLIEDERUNGSVORLAGEN

Eine von Udemy empfohlene Vorlage nutzen

Erstelle eine Kopie der Vorlage in Google Tabellen oder der Vorlage in Google Docs.

Eine eigene Vorlage erstellen

Wenn du lieber eine eigene Vorlage entwerfen möchtest, achte darauf, dass sie Folgendes enthält:

  • Abschnitts- und Lektionstitel
  • Abschnittsziel
  • Ungefähre Dauer jeder Lektion
  • Lektionsformat: Du musst dich bei jeder Lektion für ein Format entscheiden – Video in Nahaufnahme, Artikel, Screencast oder Folienpräsentation (im Laufe des Kurses erfährst du hierzu Näheres).
  • Eine Kennzeichnungsmöglichkeit dafür, welche Lektionen Gelegenheiten zum Üben bieten
  • Eine Kennzeichnungsmöglichkeit dafür, wo zusätzliches Material eingefügt werden soll (Checklisten, Vorlagen, Artikel im PDF-Format o. ä.), das für die Teilnehmer hilfreich ist
  • Einen Bereich für Anmerkungen und Notizen (hier könntest du später auch dein Kursskript hinzufügen)

BEISPIELE: 

Wenn dies der erste Online-Kurs ist, den du erstellst, solltest du dir vorher einige Beispiel-Gliederungen ansehen, damit du eine Vorstellung davon bekommst, worum es in diesem Kurs geht. Hier sind einige Beispiele für Kursgliederungen:

Beispiel für eine Tabelle: Successful email campaigns (Erfolgreiche E-Mail-Kampagnen erstellen, auf Englisch)

Beispiel für eine Word-Datei: Git 101 (Git-Grundlagen)


ERSTELLEN DER GLIEDERUNG

Ein Kurs besteht aus drei Teilen: Einstieg, Hauptteil und Abschluss. Jeder dieser Teile sollte unterschiedlich gehandhabt werden.

Die ersten 15 Minuten:
Zu Beginn des Kurses liegt die Priorität darauf, die Teilnehmer zu motivieren und für dein Thema zu begeistern. Das geht am besten mit einem mitreißenden Intro-Video und einem ersten kleinen Erfolgserlebnis.

  • Einführungslektion. Die Einführungslektion sollte etwa zwei bis vier Minuten lang sein und die folgenden Fragen beantworten:
    • Was werde ich in diesem Kurs lernen?
    • Was werde ich am Ende des Kurses können?
    • Wer ist der Dozent und warum ist genau er/sie der optimale Dozent für diesen Kurs?
    • Ist der Kurs interessant und spannend?
  • Sorge für ein erstes Erfolgserlebnis, das innerhalb der ersten drei Lektionen erreichbar ist. Es sollte sich dabei um etwas handeln, das für Anfänger nicht zu schwierig ist, ihnen aber trotzdem das Gefühl vermittelt, bereits frühzeitig einen spürbaren Fortschritt erzielt zu haben.
    • Beispiele für Erfolgserlebnisse kannst du dir hier ansehen.

Mittelteil des Kurses:
Dies ist der Hauptteil des Kurses, in dem du das Thema bzw. die Fähigkeiten unterrichtest, aufgrund derer die Teilnehmer den Kurs belegen.

  • Behandle pro Abschnitt nur eine Fähigkeit. Baue den Kurs so auf, dass deine Teilnehmer immer nach einigen Lektionen einen Fortschritt sehen. Ein Abschnitt sollte im Idealfall drei bis fünf Lektionen umfassen und darauf zugeschnitten sein, den Teilnehmern eine neue relevante Fähigkeit zu vermitteln.
  • Beschränke dich auf ein Konzept pro Lektion. Achte darauf, dass du nicht zu viel Stoff in einzelne Lektionen „stopfst“ – weniger ist manchmal mehr. Ein Video sollte idealerweise eine Länge von zwei bis sechs Minuten haben.
  • Gestalte die Abschnitte so, dass sie schrittweise auf die Kursziele hinführen. Mit jedem einzelnen Abschnitt erlernen die Teilnehmer eine neue Fähigkeit, alle Abschnitte zusammengenommen sollten also alle in den Kurszielen versprochenen Fähigkeiten vermitteln.
  • Achte darauf, dass jeder Abschnitt mindestens eine Übungsaktivität enthält. Die meisten Udemy-Kursteilnehmer wollen die neu erlernten Fähigkeiten schnellstmöglich praktisch anwenden. Denke beim Ausarbeiten der Kursgliederung auch gleich an die Einbindung von Projekten, Quizzen und Übungen, damit die Teilnehmer das Erlernte üben und festigen können. Hier findest du ausführliche Infos zu Übungsaktivitäten.
  • Stelle Begleitmaterialien zur Verfügung. Notiere dir unbedingt, welche Begleitmaterialien du noch hinzufügen willst, also beispielsweise Checklisten, Arbeitsblätter oder Vorlagen.

Das Ende des Kurses:
Schließe deinen Kurs positiv und motivierend ab und vermittle den Teilnehmern das gute Gefühl, etwas erreicht zu haben. Dann sind sie mit dem Kurs zufriedener und geben meist auch positivere Bewertungen ab.

  • Abschlusslektion. In der letzten Lektion solltest du die Teilnehmer mindestens dazu beglückwünschen, dass sie den gesamten Kurs durchgearbeitet haben. Du kannst den Abschluss aber auch kreativ ausbauen, um deine Teilnehmer noch einmal richtig zu begeistern und ihnen zu vermitteln, dass sie etwas Großartiges geschafft haben.
  • Bonuslektion. Eine Bonuslektion ist die letzte Lektion eines Kurses, die normalerweise nach der Abschlusslektion kommt. An dieser Stelle hast du nun auch die Möglichkeit, Werbung für andere Kurse oder Produkte zu machen. Achte aber bitte darauf, dass du dabei unsere Regeln und Richtlinien für Bonuslektionen einhältst.

LETZTER FEINSCHLIFF

Überprüfe deine Gliederung noch einmal aufmerksam: Kannst du die Teilnehmer innerhalb der ersten 15 Minuten motivieren und für dich und dein Thema begeistern? Bauen alle Abschnitte logisch aufeinander auf und sind sie darauf ausgelegt, dass die Teilnehmer schrittweise das Kursziel erreichen?

Sind die Abschnitte in sich abgeschlossen und enthalten Beginn und Ende jedes Abschnitts kleine motivierende Akzente? Sind deine Lektionen, Aktivitäten und Begleitmaterialien so gestaltet und aufgebaut, dass die Teilnehmer die versprochenen Fähigkeiten damit auch wirklich gut erlernen können? Setzt du am Ende des Kurses einen positiven Akzent?

Bevor du nun die nächsten Schritte der Kurserstellung in Angriff nimmst, lade dir die Checkliste herunter und prüfe deine Kursgliederung ein letztes Mal anhand der darin enthaltenen Punkte. So kannst du dir sicher sein, dass du eine solide Grundlage gelegt hast und die Kurserstellung super laufen wird.