• de

Wie erstelle ich eine gute Kursgliederung?

Bei der Planung deines Kurses ist es wichtig, dass du eine Kursgliederung erstellst, sobald du dich für ein Thema entschieden hast und deine Kursziele sowie deine Zielgruppe bestimmt hast. Diese wichtigen Informationen helfen dir dabei, deinen Kurs zu gliedern, noch bevor du mit der Aufnahme beginnst. Die Kursgliederung gibt deinen Teilnehmern einen Überblick darüber, was sie in deinem Kurs erwartet und hilft dir selbst dabei, eine logische Struktur zu finden. Im Folgenden haben wir ein paar Hinweise zusammengestellt, die dir dabei helfen, eine gute Kursgliederung zu erstellen.

  • Ein guter Kurs besteht aus einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss. Die Einleitung ist besonders wichtig, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Stelle dich und dein Kursthema vor und erkläre deinen Teilnehmern auch, was sie in deinem Kurs lernen werden. Im Schluss kannst du dann zusammenfassen, was die Teilnehmer gelernt haben und nochmal verdeutlichen, wie sie die neuen Fähigkeiten anwenden können.
  • Um eine gute Gliederung deines Themas zu finden, empfehlen wir, das Thema in Ober- und Unterthemen einzuteilen. Dies kann man sehr gut zunächst in Form einer Mindmap machen. Mittlerweile gibt es auch mehrere Softwares und Apps, die das Erstellen einer Mindmap erleichtern. Bei der Gliederung in Ober- und Unterthemen ist es wichtig, dass du deine Kursziele vor Augen hast. Diese können sogar so genutzt werden, indem du sie einfach in deine Gliederung umwandelst. Frage dich dabei: Was werden meine Teilnehmer nach dem Kurs TUN können (was sie zuvor nicht konnten)?

Hier ein Beispiel: Bei einem Kurs zum Thema “Selbstbewusst zum Jobinterview” hat der Dozent 3 Kursziele festgelegt: Nach meinem Kurs werden die Teilnehmer… 1. professionell wirkende Kleidung wählen, 2. eigene Stärken in 3 Sätzen zusammenfassen und 3. kritische Fragen gelassen beantworten. Diese 3 Kursziele können dann als Oberthemen des Kurses dienen!

  • Teile deine Themen nun in logische Abschnitte ein. Jeder Abschnitt sollte in sich abgerundet und schlüssig sein. Typischerweise besteht ein Abschnitt aus 3-5 Lektionen, darunter jeweils eine kurze Einleitung und Zusammenfassung, mindestens eine Übungsaufgabe und ggf. Zusatzmaterialien zum Herunterladen. Du solltest dich in jeder Lektion auf nur ein Konzept konzentrieren. Es ist wichtig, nicht zu viel in einer Lektion zu behandeln, damit die Teilnehmer nicht überfordert werden. Die ideale Länge einer Lektion beträgt ca. 3-5 Minuten.
  • Verknüpfe die einzelnen Abschnitte deines Kurses inhaltlich, um einen sogenannten roten Faden zu haben. Anstatt willkürlich Inhalte aneinanderzureihen, sollten die Inhalte eine logische Abfolge haben und miteinander verbunden werden.
  • Pro Abschnitt sollten deine Teilnehmer ein Hauptziel erreichen und bestimmte Fähigkeiten erlernen. Sei dir über dieses Ziel im Klaren, um deine Lektion darauf zu fokussieren und beim Thema zu bleiben. Mache deine Ziele und die Fähigkeiten, die deine Teilnehmer erlernen, transparent, indem du sie am Anfang und Ende des Abschnitts vorstellst. Jeder Abschnitt sollte eine kurze Zusammenfassung enthalten, in der Teilnehmern kurz nochmal erläutert wird, was sie gelernt haben.
  • Die Kursgliederung in Tabellenform zu erstellen, hilft dabei, eine gute Übersicht vor sich zu haben und Informationen wie zum Beispiel die Lektionsart (Video, Screencast, Folie etc.) und Aktivitäten einzubeziehen. Hier ist eine Vorlage für deine Kursgliederung, die du auch im Facebook-Studio teilen kannst, um Feedback zu erhalten.

Bonustipp: Schau dir auf Seiten wie z.B. Amazon Bestseller zu deinem Thema und deren Inhaltsangabe an – dies kann als Inspiration für deine Kursgliederung dienen!

Save

Save

Hier kannst du ein Kommentar posten:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

8 − vier =