Häufig gestellte Fragen zu den Änderungen bei kostenlosen Kursen

Wir hatten vor Kurzem angekündigt, dass es für kostenlose Kurse bald Änderungen beim Funktionsumfang und eine Längenbeschränkung geben wird. Was genau wird sich ändern?

Udemy vereinfacht und verschlankt ab dem 17. März 2020 die Nutzung kostenloser Kurse. Mit kostenlosen Kursen können Dozenten das Unterrichten bei Udemy ausprobieren, die Nachfrage nach einem Thema testen, sich einen Teilnehmerstamm aufbauen und ohne Risiko Teilnehmerfeedback einholen. Bei kostenlosen Kursen soll der Videoinhalt stärker im Vordergrund stehen. Wir präsentieren das Vorschauvideo daher prominenter auf der Kurs-Landing-Page, damit es den Teilnehmern förmlich „ins Auge springt“. Weitere Kursfunktionen wie Fragen und Antworten, Direktnachrichten und Abschlussbescheinigungen werden nur noch in kostenpflichtigen Kursen verfügbar sein. Außerdem dürfen alle kostenlosen Kurse, die ab dem 17. März 2020 veröffentlicht werden, nur noch Videoinhalte mit einer Gesamtlänge von höchstens zwei Stunden enthalten.

Warum ändert Udemy die Bedingungen für kostenlose Kurse?

Wir haben uns entschieden, die Lernbedingungen für kostenlose Kurse zu ändern, damit die Teilnehmer den Wert von kostenlosen und kostenpflichtigen Kursen besser unterscheiden können. Mit einem kostenlosen Kurs können Teilnehmer das Online-Lernen ausprobieren, um sich klar darüber zu werden, ob sie mehr Zeit und Geld in ein Thema, einen Dozenten und in Udemy als Plattform investieren wollen.

Du als Dozent kannst mit kostenlosen Kursen hervorragend ausprobieren, ob das Online-Unterrichten bei Udemy das Richtige für dich ist, und kannst dich und deinen Unterrichtsstil präsentieren.

Wir hoffen, dass die Teilnehmer durch diese Änderungen erkennen, dass kostenlose Kurse kein Ersatz für kostenpflichtige Kurse sind, sondern eine Ergänzung darstellen, die ihren eigenen Wert hat, ohne in Konkurrenz zu den kostenpflichtigen Kursen zu stehen. Außerdem hoffen wir, dass die neuen Lernbedingungen für kostenlose Kurse das Vertrauen der Teilnehmer in Udemy, in bestimmte Dozenten und ins Online-Lernen insgesamt weiter stärken werden.

Kostenlose Kurse sollen es Teilnehmern ermöglichen, Udemy im Allgemeinen, einen Dozenten und/oder ein Thema auszuprobieren, bevor sie einen Kurs kaufen. Wir gehen davon aus, dass diese Änderungen die Umsätze der Dozenten im Laufe der Zeit steigern werden.

Ich biete bei Udemy einen kostenlosen Kurs mit einer Videolänge von mehr als zwei Stunden an. Was bedeutet das für mich?

Wenn dein kostenloser Kurs vor dem 17. März 2020 veröffentlicht wurde und zwei Stunden Videolänge übersteigt, bleibt er für Teilnehmer, die zu diesem Zeitpunkt bereits eingeschrieben sind, weiterhin mit seiner aktuellen Videolänge und allen Kursfunktionen bei Udemy verfügbar.

Wichtiger Hinweis: Wenn du einen kostenlosen Kurs mit einer Videolänge von über zwei Stunden hast und ihn weiterhin kostenlos anbieten möchtest, darfst du keine Änderungen mehr am Kursinhalt vornehmen. Sobald du die Videos in diesem kostenlosen Kurs änderst oder neue Videos hinzufügst, musst du den Kurs kostenpflichtig machen.

Muss ich meinen kostenlosen Kurs angesichts dieser Änderungen zu einem kostenpflichtigen Kurs machen? Was passiert, wenn ich meinen Kurs aufgrund der Änderungen bei kostenlosen Kursen kostenpflichtig mache?

Wenn du einen kostenlosen Kurs mehr als einmal von kostenlos auf kostenpflichtig umstellst, verlierst du normalerweise die Berechtigung, Werbemitteilungen zu senden. Wenn du dich aber vor dem 1. Mai 2020 dazu entscheidest, deinen kostenlosen Kurs kostenpflichtig zu machen, zählt dies nicht als Änderung im Sinne dieser Regelung. Weitere Infos zur Beschränkung bei der Umstellung von kostenlos auf kostenpflichtig findest du hier.

Ich habe einen kostenlosen Kurs bei Udemy veröffentlicht. Was sehen meine bestehenden Teilnehmer, wenn sie meinen Kurs am 17. März 2020 aufrufen?

Wenn du deinen kostenlosen Kurs weiter kostenlos anbietest, stehen deinen Teilnehmern weiterhin alle Funktionen wie vor dem 17. März 2020 zur Verfügung, also auch der Fragen/Antworten-Bereich und die Abschlussbescheinigung. Alle Teilnehmer, die sich ab dem 17. März in deinen Kurs einschreiben, haben keinen Zugriff auf den Fragen/Antworten-Bereich oder die Abschlussbescheinigung.

Hinweis: Direktnachrichten sind ausschließlich in kostenpflichtigen Kursen verfügbar.

Andere Dozenten haben mir empfohlen, meinen Kurs am besten erst einmal kostenlos zu veröffentlichen, um Einschreibungen und Bewertungen von Teilnehmern zu erhalten. Wenn die neuen Beschränkungen gelten, kann ich meinen ganzen Kurs ja nicht mehr kostenlos anbieten, um Bewertungen und Einschreibungen zu erhalten. Erschwert das nicht den Start eines neuen Kurses?

Einige Dozenten bieten ihre Kurse am Anfang gerne kostenlos an, um möglichst viel „Social Proof“ zu sammeln. Aber obwohl sich durch das Anbieten eines kostenlosen Kurses vielleicht viele Teilnehmer einschreiben, haben wir festgestellt, dass die Teilnehmer bei der Kaufentscheidung für einen Kurs mehr Wert auf die Gesamtanzahl von Bewertungen und die durchschnittliche Bewertung als auf die Anzahl von Einschreibungen legen. Wir empfehlen stattdessen, kostenlose Gutscheine für einen neuen Kurs an vertrauenswürdige Freunde, Kollegen und andere Dozenten zu senden, die deinen Kurs belegen, ehrliches Feedback abgeben und dir so dabei helfen, deinen Kurs für zukünftige Teilnehmer zu verbessern.

Du könntest auch eine Kurzversion deines Kurses erstellen (weniger als zwei Stunden Videolänge) und bei Udemy veröffentlichen, um auszuprobieren, ob das Unterrichten bei Udemy das Richtige für dich ist und um Teilnehmer-Feedback einzuholen, bevor du einen längeren, kostenpflichtigen Kurs erstellst.

Einen Kurs kostenlos anzubieten ist nicht der einzige Weg, um sich einen Teilnehmerstamm aufzubauen. Weitere Tipps zu Marketingmaßnahmen für neue Kurse findest du in den folgenden Teaching Center-Artikeln zum Thema Marketing. Außerdem kannst du in der Dozenten-Community erfahren, mit welchen Methoden andere Dozenten erfolgreich waren.

Wie kann ich „Social Proof“ für meinen neuen Kurs sammeln, wenn ich ihn nicht kurzzeitig kostenlos anbieten kann?

Es gibt andere Möglichkeiten, „Social Proof“ für deinen Kurs aufzubauen, als ihn für einen gewissen Zeitraum kostenlos anzubieten. Du kannst zum Beispiel:

    1. Deine kostenlosen Gutscheine an Leute in deinem Umfeld verteilen, die sich für dein Kursthema interessieren
    2. Mitglieder der Dozenten-Community darum bitten, dir möglichst zügig Feedback zu deinem Kurs sowie Tipps zur Verbesserung zu geben
    3. Gutscheine für deinen Kurs mit deinem Netzwerk in den sozialen Medien, LinkedIn und anderen Blogs oder Websites teilen, zu denen du Zugang hast
    4. Einen guten Ruf für deine Fachkompetenz in den Kanälen aufbauen, in denen sich deine Teilnehmer höchstwahrscheinlich aufhalten. Communitys beitreten, die für dein Kursthema relevant sind, und dort kompetent und hilfreich auftreten. Fragen beantworten, mit den Mitgliedern dieser Channels Lösungen erarbeiten und dich als kompetenter Experte in deinem Fachgebiet etablieren. Dann – und erst dann! – kannst du die Moderatoren fragen, ob du einen Kursgutschein in der Gruppe posten darfst.

Hinweis: Wir empfehlen dir, immer die Gruppen- und Community-Moderatoren zu fragen, ob du deinen Kurs dort bewerben darfst. In jeder Gruppe gelten andere Regeln, an die du dich unbedingt halten solltest.

Wenn kostenlose Kurse kürzer sind und weniger Funktionen als kostenpflichtige Kurse bieten, warum sollten sich die Teilnehmer noch in kostenlose Kurse einschreiben? Welchen Wert können sie bieten?

Mit kostenlosen Kursen können Teilnehmer risikolos Themen, Unterrichtsstile und Dozenten ausprobieren, bevor sie in einen längeren, kostenpflichtigen Kurs investieren. Durch das fokussiertere Lernerlebnis steht der Videoinhalt deines Kurses mehr im Vordergrund, sodass sich die Teilnehmer besser darauf konzentrieren können, einen Eindruck von dir und deinem Unterrichtsstil zu erlangen, ohne sich von zusätzlichen Funktionen ablenken zu lassen. Außerdem werden Abschlussbescheinigungen für die Teilnehmer so wertvoller, da sie dafür Geld in den Kurs investieren müssen.

Warum sollte ich als Dozent einen kostenlosen Kurs erstellen? Wie hilft mir das, mehr Erfolg mit meinen kostenpflichtigen Kursen bei Udemy zu haben?

Wenn du einen kostenlosen Kurs bei Udemy veröffentlichst, kannst du herausfinden, ob das Unterrichten bei Udemy das Richtige für dich ist und wie es mit der Nachfrage nach deinem Thema aussieht. Außerdem ist das eine gute Möglichkeit, Feedback von Teilnehmern zu erhalten und dich und deinen Unterrichtsstil Nutzern vorzustellen, die dich noch nicht kennen. Kostenlose Kurse sollten kürzer sein und nur eine Einführung in das jeweilige Thema bieten, damit die Teilnehmer einen Vorgeschmack auf das Thema bekommen und dazu angeregt werden, in deine kostenpflichtigen Kurse zu investieren.

Werden in den kommenden Monaten weitere Änderungen für kostenlose Kurse folgen?

Wir arbeiten fortlaufend daran, das Unterrichten und Lernen bei Udemy zu verbessern. Zurzeit sind keine weiteren Änderungen für kostenlose Kurse in den kommenden Monaten geplant. Es ist aber trotzdem möglich, dass wir weitere Änderungen und Verbesserungen vornehmen, um Udemy für Teilnehmer und Dozenten noch attraktiver zu machen.

Bist du startklar zur Erstellung deines Kurses? Na dann los!

Einen Kurs erstellen
Simple light-blue outline icon of a tool inside system window

Hilfe und Support

Hier wird einfach jede Frage beantwortet, vom Hochladen eines Kurses bis zur Erstellung von Gutscheinen.
Simple red outline icon of silhoutte of two people

Dozenten-Community

Melde dich bei unserer internationalen Dozenten-Community an, die immer einen guten Rat oder eine clevere Idee für dich auf Lager hat.
Simple orange outline icon of a roman pillar strcuture representing foundational support

Trust & Safety

Hier findest Infos zu den Regeln und Richtlinien, die unsere Community zu einem fairen und sicheren Ort machen.